Beitritt von Minsen und Wiarden mit Festgottesdienst gefeiert
Wiarden/Minsen Seit dem 1. Januar sind auch die beiden Ortskirchen Wiarden und Minsen Teil der Kirchengemeinde Wangerland. Ihr Beitritt wurde am Sonntag, 1. Februar, mit einem Festgottesdienst in der Wiarder St. Cosmas- und Damian-Kirche gefeiert.
Die Kirchengemeinde Wangerland wurde vor drei Jahren gegründet. In ihr schlossen sich die Kirchengemeinden Middoge, Tettens, Hohenkirchen, Oldorf, Waddewarden/Westrum, Pakens-Hooksiel und St. Joost/Wüppels zusammen, um gemeinsam Herausforderungen wie schwindenden Mitgliederzahlen, Personalmangel und knappen Finanzen zu begegnen. Nun haben sich auch Wiarden und Minsen angeschlossen. „Ein vollendender Schritt“, dem ein umfangreicher Prozess vorausgegangen sei, sagte Kreispfarrer Christian Scheuer in seiner Ansprache. Gemeinsam mit Pastorin Hanja Harke händigte er dem Vorsitzenden des Wiarder Kirchenrats, Wieland Rosenboom, und dem Vorsitzenden des Minser Kirchenrats, Ludwig Arians, die Beitrittsurkunden aus. Damit war der Zusammenschluss auch formal vollzogen.
Der stellvertretende Vorsitzende des Gemeindekirchenrats, Lübbo Meppen, hieß die beiden Ortskirchen in der Kirchengemeinde Wangerland willkommen. Nun gelte es, die Talente zu bündeln und gemeinsam an den Seiten im neuen Gemeindebuch zu schreiben.
Bürgermeister Mario Szlezak beglückwünschte Minser und Wiarder zu ihrem Beitritt. Er sei ein „bewusstes Bekenntnis zur Gemeinschaft“. In der heutigen Zeit mit ihren großen Herausforderungen, in der das Trennende stärker scheine als das Verbindende, sei Gemeinschaft wichtiger denn je.
Neu anzufangen heißt es nun nicht nur für die beiden Altgemeinden. Auch für Diakon Fredo Eilts, der am 1. Februar seinen ersten Arbeitstag in der Kirchengemeinde Wangerland hatte. Fredo Eilts, den man im Wangerland bereits gut kennt, übernimmt fortan pfarramtliche Aufgaben.
